ErzieherIn.de
mehrere Kinder

iaf zum Tag der Muttersprache: Mehrsprachigkeit – das unterschätzte Potential

01.03.2015 Kommentare (0)

Immer mehr Kinder kommunizieren in ihrem Alltag in mehreren Sprachen. Diese Kompetenzen werden im Bildungssystem jedoch selten gesehen und angemessen gefördert. Die Bedeutung von Sprachkenntnissen wird nur dann betont, wenn sie wie Englisch oder Französisch traditionell als Fremdsprachen bereits anerkannt sind. Die Sprachen der Zuwanderinnen und Zuwanderer wie beispielsweise Türkisch hat man dabei nicht im Blick. Und dies obwohl zahlreiche Studien belegen, dass eine Anerkennung und Förderung der Erstsprachen ganz klar auch den Zweitspracherwerb im Deutschen unterstützt.

„Das, was in unserem Bildungssystem diesbezüglich schief läuft, wird fälschlicherweise den Kindern und ihren zugewanderten Familien angekreidet. Würde die Förderung von Mehrsprachigkeit als Bildungsauftrag verstanden, könnte sich daraus ein großes Potential entwickeln, sowohl individuell als auch gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell", so die Landesgeschäftsführerin NRW, Michaela Schmitt-Reiners. „Es ist unumstritten, dass das Aufwachsen und Leben in mehr als einer Sprache die Entwicklung geistiger und sprachlicher Fähigkeiten positiv unterstützt."

Zum Internationalen Tag der Muttersprache, 21. Februar 2015, erschien eine neue Postkarten-Serie zu Mehrsprachigkeit des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Auf den Postkarten sind acht Sprachen in acht Schriften dargestellt, die den Ausdruck „Guck mal!" oder „Schauen Sie, bitte!" wiedergeben. Alle Sprachen sind lebendige Sprachen in unserem Land, die aber nicht wahrgenommen, geschweige denn geschätzt werden. Die Aktion hinter der Botschaft: Wer zuerst herausfindet, um welche Sprachen es sich handelt, und dies in einer E-Mail an nrw@verband-binationaler.de mitteilt, erhält einen Gutschein im Wert von 50 € für den Erwerb von Fachbüchern und Materialien zum Thema Mehrsprachigkeit.
Weitere Informationen und Postkarten unter www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de.

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. vom 19.02.2015

Ihre Meinung ist gefragt!

Kommentar schreiben




Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.


Bitte schreiben Sie freundlich und sachlich. Ihr Kommentar wird erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet.





Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie im Impressum.

ErzieherIn.de wird gefördert von:

Seit über 80 Jahren ist Wehrfritz Komplettausstatter für Krippen und Kindergärten. Das Sortiment umfasst innovative Möbel, Raumkonzepte, Außenspielgeräte, ausgewählte Spiel- und Lernmaterialien.
www.wehrfritz.de

Sponsor werden

Stellenmarkt

24.11.2020 Erzieher (w/m/d) für Kindertagesstätte, Jesteburg
Samtgemeinde Jesteburg
24.11.2020 Pädagogen (w/m/d) für Erziehungsstellen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Leinerstift e.V.
24.11.2020 Pädagogische Fachkraft (w/m/d) für Kindertagesstätte, Köln
Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
weitere Stellen

Newsletter für Fachkräfte

Alle zwei Monate kostenlose Infos jetzt abonnieren.

Aktuelle Rezensionen

Buchcover

Claudia Nürnberg, Maria Schmidt: Der Erzieherinnenberuf auf dem Weg zur Profession. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2018. 727 Seiten. ISBN 978-3-8474-2057-6.
Rezension lesen   Buch bestellen

Buchcover

Annett Maiwald: Erziehungsarbeit. Springer VS (Wiesbaden) 2018. 897 Seiten. ISBN 978-3-658-21574-3.
Rezension lesen   Buch bestellen

weitere Rezensionen

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Feed Icon RSS-Feed abonnieren


Feed Icon Folgen Sie uns auf Facebook

Nutzen Sie auch die Angebote unseres Herausgebers socialnet: