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Heinz Buschkowsky

Für und wider die Kitapflicht. Ein Interview mit Heinz Buschkowsky

Heinz Buschkowsky/Hilde von Balluseck

29.11.2010 Kommentare (2)

Viele Kinder wachsen in den ersten Lebensjahren unter erbärmlichen Umständen auf. In manchen (deutschen) Haushalten ist der Hund wichtiger als das Kleinkind, in vielen Familien sind die Eltern (mit und ohne Migrationshintergrund) apathisch aufgrund ihrer ökonomischen Situation und/oder weil ihre Biographie ihnen keinen Anlass zur Hoffnung zu geben scheint. In vielen solcher Familien lernen die Kinder keine Sprache perfekt, weil die Eltern nur geringfügig mit ihnen kommunizieren. Stattdessen wird die angeborene kindliche Neugier durch ständig laufende TV- oder anderweitige Medien-Berieselung gelähmt. Wir sprechen in diesem Zusammenhang heute von „bildungsarmen Schichten“ oder „Milieus“. Eine solche vernachlässigende, bildungsarme Umgebung macht es Kindern fast unmöglich, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Die Frage ist, ob eine Kita-Pflicht dieses Problem lösen kann.

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, ist einer der prominenten Befürworter einer Kita-Pflicht. Wir haben ihn gebeten, uns einige Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

ErzieherIn.de: Herr Buschkowsky, was hat Sie bewogen, sich für eine Kita-Pflicht auszusprechen und ab welchem Alter sollte diese gelten?

Heinz Buschkowsky: Die Erziehungsüberforderung von Eltern nimmt in Deutschland beängstigend zu. Und zwar nicht nur bei den Zuwanderern. Bei den Hilfen zur Erziehung belaufen sich die finanziellen Aufwendungen inzwischen auf 6,5 Milliarden Euro im Jahr. Mit einer jährlichen Steigerung von fast 10 Prozent.

Es ist heute unstrittig, dass die entscheidenden Grundlagen für die Entwicklung eines Menschen in frühester Kindheit gelegt werden. Bei der Einschulung sind schon fast alle Messen für die Entwicklung der sozialen und kognitiven Fähigkeiten gesungen. Gerade bei Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern ist deswegen ein Krippen- und Kitabesuch extrem wichtig. Aber genau diese Bevölkerungsschichten weisen statistisch die niedrigsten Anteile auf. Hinzu kommt, dass der Besuch oft nicht kontinuierlich erfolgt und der pädagogische Wert der Arbeit nicht erkannt wird.

Ich trete für eine Kita-Pflicht ab dem ersten Lebensjahr ein. Das ist die konsequente Weiterentwicklung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für die unter Dreijährigen. Die Studie der Bertelsmann-Stiftung über den volkswirtschaftlichen Nutzen von frühkindlicher Bildung belegt, dass die Wahrscheinlichkeit eines späteren Gymnasialbesuchs von Kindern aus bildungsfernen Schichten um bis zu 80 Prozent steigt, wenn sie eine Krippe besucht haben. Auch denke ich, dass eine optimale Infrastruktur der Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr sich förderlich auf die Geburtenrate bei beruflich erfolgreichen Frauen auswirken würde.

ErzieherIn.de: Bildungssenator Zöllner hat vorgeschlagen, Kinder mit dreieinhalb Jahren nach einem Sprachtest zu Sprachkursen zu verpflichten, wenn sie nicht ausreichend Deutsch sprechen. Würde eine solche Maßnahme die Kita-Pflicht überflüssig machen?

Heinz Buschkowsky: Sprachtest sind nur Momentaufnahmen und können natürlich nicht die strukturelle Dauerinstitution des Kindergartens oder der Krippe ersetzen. Gleichfalls kann ein Sprachkursus auch niemals die Bedeutung eines Sozialraums erlangen wie Einrichtungen der frühkindlichen Bildung ihn darstellen. Sprachtests sind wichtig und richtig, die gezielte Sprachförderung auch, aber nicht in Form von Unterrichtsstunden, sondern eben im Rahmen des Einrichtungsalltags.

ErzieherIn.de: Wie wollen Sie Eltern, die ihren Kindern in den ersten Lebensjahren viel Zuwendung und Förderung geben, vermitteln, dass sie ihre Kinder in die Kita geben MÜSSEN? Konkreter gefragt: Ziehen Sie sich nicht den Zorn der Mittelschicht-Eltern zu, wenn Sie die Forderung nach einer Kita-Pflicht erheben?

Heinz Buschkowsky: Ihre Fragestellung suggeriert, dass Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen, keine Zuwendung und Förderung von ihren Eltern erhalten. Diese Schlussfolgerung halte ich für absurd. Die Kindertagesstätte vereinnahmt das Kind doch nicht. Im Gegenteil, sie nimmt den Faden der elterlichen Erziehung auf und gibt gleichzeitig für das familiäre Leben Anregungen und Impulse. Die Zeiten, in denen Kindertagesstätten Aufbewahrungsanstalten oder Kindergaragen waren, sind Gott sei Dank vorbei. Gerade Mittelschichteltern sind aufgerufen, sich in die Arbeit der Einrichtung einzubringen. Allerdings müssen Eltern auch den pädagogischen Aufbau der Arbeit der Einrichtung akzeptieren. Dazu gehört beispielsweise, dass sie die Kinder nicht beliebig zu unpassenden Zeiten bringen oder abholen. Im Übrigen bilden sich nur Eltern ein, dass ihre Kinder am liebsten mit ihnen spielen. Doch auch das beste Elternhaus kann die sozialen Erfahrungen und Lernprozesse unter Gleichaltrigen nicht ersetzen.

ErzieherIn.de: Im Grundgesetz steht, dass es die Pflicht der Eltern ist, ihre Kinder aufzuziehen. Ist eine Kita-Pflicht überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar?

Heinz Buschkowsky: Ja, warum denn nicht? Es gibt doch auch eine Schulpflicht, die streng genommen eine staatlich verordnete Freiheitsberaubung darstellt. Warum sollte eine Schulpflicht nicht gegen das Grundgesetz verstoßen, eine Kita-Pflicht aber ja? Hängt ein Grundrecht vom Lebensalter ab? Ich denke, nein. Und natürlich können Grundrechte auch durch Gesetz eingeschränkt werden. Nur Artikel 1 und 20 sind unveränderbar. Man konnte das Grundgesetz sogar für die Verstaatlichung von Banken ändern. Ich halte das nicht für ein tragfähiges Argument. Im Übrigen heißt Kita-Pflicht doch nicht, dass die Einrichtung an fünf Tagen in der Woche von 6.00 bis 18.00 Uhr besucht werden muss. Für Krippenkinder kann Kita-Pflicht zum Beispiel durchaus zwei- oder dreimal in der Woche für vier Stunden bedeuten. Wieso das gegen das Grundgesetz verstoßen soll, erschließt sich mir nicht.

ErzieherIn.de: Die Unfähigkeit mancher Eltern, ihren Kindern ausreichend Liebe und Förderung zukommen zu lassen, ist ja kein genetisches Defizit, sondern durch soziale Bedingungen produziert. Wie wollen Sie zum Beispiel mit Eltern umgehen, die aufgrund ihres Flüchtlingsstatus so viele Sorgen haben, dass sie sich mehr mit den Behörden herumschlagen als sich ihren Kindern zuzuwenden?

Heinz Buschkowsky: Dass Bildungsferne und Erziehungsüberforderung ausschließlich durch die Lebensumstände, das Wohnumfeld oder gar durch die Gesellschaft ausgelöst oder verursacht werden, ist eine beliebte Argumentation, die aber nur bedingt richtig ist. Folgte man ihr, hieße das, dass Eltern keinerlei Verantwortung für ihr Tun oder Unterlassen tragen. Schuld an den widrigen Lebensumständen sind dann immer nur die Anderen. Das ist die beliebte und bequeme Opferrolle. Sie ignoriert jedoch, dass in erster Linie jeder Mensch für sich und sein Leben selbst in der Verantwortung steht. Die Gemeinschaft und das Sozialsystem können immer nur Ausfallbürgen sein. Auf die Lebensumstände der Kinder gemünzt, heißt das, dass ich keine Begründung oder Entschuldigung dafür akzeptieren kann, dass Eltern mit ihren Kindern nicht spielen, mit ihnen keine Ausflüge machen, ihnen keine Geschichten vorlesen oder erzählen, sie nicht hin und wieder in den Arm nehmen, sie nicht herausfordern, inspirieren und mit Lob und Anerkennung fördern. Dass Eltern jeden Tag von morgens bis abends so viel mit Behörden zu tun haben sollen, dass sie sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern können, halte ich für ein Ammenmärchen. Für viele andere Trivialvergnügungen ist nach meiner Lebenserfahrung meist noch immer genug Zeit vorhanden.

ErzieherIn.de: Wie ist es mit den Eltern, die über Generationen hinweg an Sozialhilfe (heute ALG II) und SozialarbeiterInnen gewöhnt sind und selbst keinerlei Initiative mehr entwickeln? Das ist ja auch ein Kostenfaktor. Wie wäre Ihr Lösungsvorschlag?

Heinz Buschkowsky: Auch Eltern, die selbst im Sozialsystem groß geworden sind und die keine andere Lebensgrundlage kennen als die, dass das Geld vom Amt kommt, brauchen immer wieder Anstöße, ihr Leben zu verändern. In Ruhe lassen ist weder eine vernünftige integrations- noch eine zukunftsträchtige Sozialpolitik. Wir müssen Menschen aktivieren und nicht durch Langzeittransferleistungen sedieren. Das beste Sozialsystem ist das, das die Menschen, die temporär darauf angewiesen sind, befähigt, es möglichst schnell zu überwinden. Im Fall der Bürgerkriegsflüchtlinge dürfen wir uns nicht wundern, dass die Familien das Sozialsystem heute bis zur Perfektion beherrschen. Indem man ihnen das Erwerbsleben verwehrt hatte, wurden sie zwangsweise dem Sozialtransfer zugeführt. Wenn dann erwartungsgemäß ein Gewöhnungseffekt eintritt, sind Vorhaltungen unangebracht.

ErzieherIn.de: Noch eine Frage zu den Kosten. Wie stellen Sie sich die Finanzierung der Kita-Pflicht vor? Wenn der Bezirk (in anderen Bundesländern: die Kommune) zusätzliche Ausgaben hat, wie sollen diese finanziert werden?

Heinz Buschkowsky: Natürlich kostet eine Kita-Pflicht Geld. Unser Innenminister wurde vor einigen Wochen gefragt, ob er für die Kita-Pflicht ist. Er hat das verneint, weil das zu teuer wäre. Zwei Tage später ging die Meldung durch die Medien, dass die Hypo-Real-Estate eine Erhöhung der Ausfallbürgschaft des Staates von 100 auf 140 Milliarden Euro benötigt. Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz der unter Dreijährigen kostet für 35 Prozent der Kinder 12 Milliarden Euro. Offensichtlich wird bei dem volkswirtschaftlichen Nutzen von hasardierenden Bankern und dem Humankapital unserer Gesellschaft mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen. Mir jedenfalls scheint es gerechter zu sein, Schulden für die Förderung von denjenigen aufzunehmen, die sie einmal bezahlen müssen, als für die Boni von zockenden Bankern.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Deutschland von allen OECD-Staaten das meiste Geld für die Familienförderung ausgibt. Beim Erfolg belegen wir aber lediglich einen der letzten drei Plätze. Grund hierfür ist, dass andere Länder ca. 50 Prozent des Geldes direkt in die Welt der Kinder investieren. Also in Krippen, Kindergärten, Ganztagsschulen, Mittagessen, Erzieher, Sozialarbeiter und Lehrer. Bei uns hingegen liegt dieser Anteil nur bei knapp über 20 Prozent. Den Löwenanteil nimmt die monetäre Förderung der Eltern ein. Wir investieren also in die Familienbudgets in der Hoffnung, dass alle Eltern das Geld zum Wohle der Kinder verwenden. Aber gerade dort, wo Kinder in schwierigen Verhältnissen die meiste Förderung benötigen, fehlt es häufig an der Kompetenz, vernünftig mit Geld umzugehen. Da ist die Gebühr für das Pay-TV wichtiger als der Beitrag für den Sportverein. Würde man das Kindergeld von 35 Milliarden Euro im Jahr nur noch zur Hälfte in bar an die Eltern auszahlen und die restlichen gut 17 Milliarden in das Bildungssystem investieren, wo es direkt bei den Kindern ankommt, bräuchte man sich keinen Kopf mehr machen, wie die Kita-Pflicht, oder nennen wir es „verbindliche Vorschulerziehung“, finanziert werden kann.

Ohne fitte, kluge und lebenshungrige junge Leute wird es in der Zukunft keinen Wohlstand mehr geben. Nichts ist so teuer wie ein nicht in die Gesellschaft integrierter Mensch. Bereits heute liegt der Anteil der Zuwandererkinder bei den unter Fünfjährigen bei 35 Prozent, mit steigender Tendenz. Um es klar zu formulieren, ohne ihre Integration wird es keinen Wohlstand mehr geben können. Ohne Bildung ist Integration nicht möglich. Und ohne integrierte, gebildete Arbeitnehmer wird die Wirtschaft kreative und innovative Arbeitsplätze nicht besetzen können. Der demografische Faktor ist bei dieser Überlegung noch völlig außen vor. Integrations- und Bildungspolitik sind keine Akte der Nächstenliebe und keine Almosen. Sie sind im Grunde genommen nichts anderes als die Voraussetzung für die Überlebens- und damit Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

ErzieherIn.de: Herr Buschkowsky, ich danke Ihnen für dieses Interview.

Das Interview führte Hilde von Balluseck im November 2010.

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Kommentare (2)

R. Lutz 27 Oktober 2014, 07:56


Ein Ansinnen auch noch eine Kitapflicht einzuführen, ist ein Zeichen Richtung Diktatur.
Nicht alle Eltern versagen in der Erziehung, viele Eltern entscheiden sich verantwortungsvoll für ihr Kind. Die Staatsstruktur verändert sich mehr und mehr Richtung, undemokratisch und nicht liberal.
Dies sehe ich auch bei einer noch dazu kommenden Kindergartenpflicht.
Deutschland soll sich nicht wundern, wenn die Geburtenraten sinken. Dies ist auch oft so, weil junge Eltern die Entwicklung in diesem Land und die staatliche Demontage der Familie ablehnen. Warum sich für ein Kind entscheiden und dieses dann in eine totale Fremdbetreuung abzugeben und dies noch in allen Bereichen verpflichtend. Die BRD hat sich mit der DDR vermischt und dies zeigt sich auch verstärkt, in einem verstärkten Ansinnen nach mehr Staatskontrolle und waren diese Diktatur so besser?
Die Mauer wurde wohl nicht nur für mehr Freiheit abgerissen, sondern die Diktatur ist auch mit ausgebrochen, wohl auch weil sie pleite waren. Nun geht dieser Vormarsch weiter, auch im Westen, in dem ganzen Land den Karren an die Wand zu fahren, bis auch hier alles zusammen pleite ist.
Also in Krippen, Kindergärten, Ganztagsschulen, Mittagessen, Erzieher, Sozialarbeiter und LehrerStrukturen alles umgestalten, die Eltern sind wohl für ihre Kinder nicht mehr gefragt? Und wer fragt die Kinder? Die Eltern sollen ihre Kinder zur Ganztagsbetreuung, in die Kitas abgeben, in die Grippe schon abgeben, in die Ganztagsschulen und sonstige Fremdbetreuungen abgeben. Eltern werden mehr und mehr entmündigt, an der Stelle kommen flächig dann, Erzieher, Sozialarbeiter und Lehrer. Am Ende gebe ich dazu denen, die dies wollen, den Rat, denen die diese Pläne in den Köpfen haben, auch einen Rechtsanspruch ins verpflichtende Altersheim für sich zu fordern und um deren Kinder dann im Alter nicht mit ihnen zu belasten, wäre auch gerecht.

Prof. Dr.Gerhard Fieseler 21 Juni 2013, 08:41

Ich unterstütze die Kitapflicht nachdrücklich und weise dazu auf meine beiden Literaturtipps in KiTa aktuell Recht Heft 0/2003 hin und auf meine Kommentierung des § 0 SGB VIII in dem von Fieseler / Schleicher / Busch / Wabnitz und mir herausgegebenen (Loseblatt-)Kommentar GK-SGB VIII Kinder- und Jugendhilferecht Gemeinschafstkommentar zum SGB VIII.

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