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mehrere Kinder

Das Elend der syrischen Flüchtlingskinder

Christian Schneider

13.03.2015 Kommentare (0)

Es gibt im Kalender Jahrestage, die Fortschritte in der Geschichte der Menschheit markieren, oder freudige Ereignisse. Wenn in diesen Tagen der Konflikt in Syrien in sein fünftes brutales Jahr marschiert, dann schauen wir auf einen Meilenstein der Unmenschlichkeit und auf die grösste humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

14 Millionen Kinder sind inzwischen von diesem Konflikt betroffen, eines davon ist die kleine Amira, die ich vor wenigen Tagen bei meinem Besuch der Flüchtlingslager im Bekaa-Tal, Libanon, treffe. Verletzlich und schüchtern begegnet mir das siebenjährige Mädchen in dem kleinen Flüchtlingslager und während Amira mit feinem Strich auf einem Blatt Papier Figuren zeichnet, erklärt mir die Psychotherapeutin Dr. Paula Harika, welche Spuren die Gewalt in Amiras Seele hinterlassen hat.

Amira hat den Krieg gesehen und war mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und weiteren Familienmitgliedern immer weiter vor den Bomben und den Schüssen geflohen. Zu viel Grauen für eine gesunde Seele: sie magert ab und kann sich, tief traumatisiert, nicht mehr auf den Beinen halten und sitzt im Rollstuhl.

Traumatisierte Kinder wie Amira brauchen psychosoziale Betreuung, wie z.B. betreutes Spielen, Malen, Gruppenaktivitäten und individuelle Therapien. Etwa 350.000 Kinder hat UNICEF im Libanon mit psychosozialen Angeboten bereits erreicht. Auch Amira wurde geholfen: heute, 3 Monate und viele Gespräche, viele Umarmungen, viele immer farbenfrohere Bilder später, geht es ihr besser und sie braucht keinen Rollstuhl mehr.

Quelle: Newsletter von UNICEF.

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